14.11.22 08:02 - Thomas Grammer
SC Oberbernbach 2 - TSV Aindling 2 3:4 (0:1)
Ein turbulentes Spiel erlebte die Aindlinger Zweite beim letzten Auswärtsspiel der Saison in Oberbernbach. Dabei wechselte die Führung sehr oft, auf ein Hoch folgte auch wieder ein Tief und andersherum... Am Ende waren die Aindlinger die Glücklicheren und konnten mit einem 4:3 Sieg die Heimreise antreten.
Aindling war zwar in der Anfangsphase spielüberlegen, jedoch setzten die Oberbernbacher immer wieder Nadelstiche. Vor allem der bullige Stürmer sorgte immer wieder für Unruhe. Gradl und Kurz hätten die Führung erzielen können, auf der anderen Seite strich eine Direktabnahme knapp am Gehäuse vorbei. Besser machte es Elias Jakob, als er einen abgewehrten Schuss von Huber aufnahm und zur Gästeführung im Tor unterbrachte.

Nach dem Wechsel verpassten es die Gäste, wie so oft, frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen. Zweimal Kurz und Gradl scheiterten an ihrem eigenen Unvermögen. So kam es wie es kommen musste, die Heimelf biss sich ins Spiel zurück. Nach zwei Standards stand es plötzlich 2:1 für die Gastgeber, die jetzt versuchten das Ergebnis zu verteidigen. Nach einer abgewehrten Ecke nahm Elias Jakob den Ball volley und war zum Ausgleich erfolgreich. Es kam noch besser für die Ettinger/Baur Elf, die jetzt wiederum das Spiel drehten. Dauber schlug eine Flanke scharf nach innen und der Verteidiger fälschte den Ball unglücklich ins Tor zum 3:2 ab. Doch das war es noch nicht in dieser aufregenden Schlussphase. Wieder war es der gefährliche Stürmer der Heimelf, der nach einem Freistoß per Kopf für den 3:3 Ausgleich sorgte.
Die Aindlinger wollten dies nicht auf sich sitzen lassen und hatten noch 5 Minuten in der Nachspielzeit. In der 90. Minute dann die schönste Kombination des Spiel. Haberl spielte Grammer frei, der Kurz mustergültig bediente. Dieser umkurvte den herauseilenden Torwart und traf zum viel umjubelten 4:3.
Die Aindlinger verteidigten jetzt mit Mann und Maus diese Führung und brachten diese wichtigen 3 Punkte mit zurück ans Schlüsselhauser Kreuz. Kurz hätte in der Schlusssekunde sogar noch erhöhen können, doch sein Lupfer landete knapp über dem Tor.

Drei Punkte eingefahren, abhacken, sauber die Woche trainieren und dann hoch motiviert in das letzte Spiel 2022 am Samstag gegen Friedberg gehen. Das sollte die Marschroute für die nächste Woche sein.

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