21.08.12 09:50 - Aichacher Nachrichten
Wiedersehen mit vielen Ex-Spielern
Arg rackern musste die Elf von Berkant Oral, um im zweiten Heimspiel gegen den TSV Aindling II den ersten Sieg (2:1) in dieser Saison einzufahren. „Das war hart erkämpft“, meinte der Thierhauptener Coach nach dem Schlusspfiff: „Damit kommen wir in ruhigeres Fahrwasser und können nun richtig Gas geben“, lautete seine weitere Marschroute für das Team.
Nach einer Gedenkminute für das verstorbene SVT-Urgestein Franz Bernkopf hatten die Hausherren zwar mehr Spielanteile, ohne allerdings daraus Nutzen zu ziehen. Mathias Jabobis Möglichkeit in der 15. Minute und Christoph Kopps schwachem Konterabschluss (20.) stand auf Gästeseite ein Schuss von Simon Adldinger (22.) und ein von Thomas Wiesmüller knapp verpasster Wenger-Freistoß (37.) gegenüber. Die Taktik des TSV, direkt an der Mittellinie die Räume eng zu machen, ging weitgehend auf.

Selbes Spiel auch nach dem Seitenwechsel, aber gleich mit zwei Paukenschlägen. Während Kajetan Schaffers Schuss in der 51. Minute noch eine sichere Beute von SVT-Keeper Ralph Herrmann wurde, hatte dieser nur zwei Zeigerumgedrehungen später keine Chance gegen Johannes Mahl, der einen Freistoß von Thomas Wiesmüller aufnahm. Die Hausherren steckten nicht auf und 120 Sekunden später hatte Mathias Jacobi den Ausgleich auf dem Fuß. Die Folge der gelockerten Abwehr war im direkten Gegenzug eine erneute Möglichkeit für Aindling, aber Tofik Akarawatou scheiterte am glänzend reagierenden Herrmann. In der 57. Minute dann der Ausgleich durch Tobias Schmidbaur. Derselbe Spieler konnte in der 83. Minute an der Aindlinger Grundlinie Reinhold Armbrust bedienen, der nur noch einschieben musste.
Obwohl Referee Elias Tiedeken die Partie sicher im Griff hatte, kam es nun auf beiden Seiten zu teilweise rüden Attacken, zumal die Hausherren den Vorsprung sichern wollten und die Gäste durchaus noch Möglichkeiten witterten. Die klarste durch Kajetan Schaffer machte Herrmann in der 84. Minute mit einer Fußabwehr zunichte.

In der Nachspielzeit kam es zu unschönen Szenen, die in einer Gelb-Roten Karte für Thierhauptens Reinhold Armbrust gipfelten.

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